C. Jentner GmbH | Metallveredelung

Zinn, Nickel, Kupfer, Zinn-Zink und weitere Oberflächen für Verbindungselemente und Steckverbinder als Band-, Gestell- und Trommelware

Lohngalvanik für Automotive

Beschichtung für die Automobilindustrie

Als Metallveredelungs-Spezialist mit Sitz in Pforzheim beschichten wir unter anderem Verbindungselemente, Steckverbinder und Leitungsanschlüsse für Zulieferer und Serienfertiger der Automobilindustrie. Hohe Stückzahlen treffen hier auf klar definierte Anforderungen an Korrosionsschutz und Kontaktsicherheit – beides deckt unser Portfolio in der Band-, Gestell- und Trommelgalvanik ab. Ein digitales Produktionssystem dokumentiert Prozessparameter und Schichtdicken je Charge lückenlos.

Branchenanforderungen

Worauf es in der Automobilindustrie ankommt

Zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem

Lieferanten der Automobilindustrie benötigen in der Regel eine dokumentierte, auditierbare Qualitätssicherung als Marktzutrittsvoraussetzung.

Definierter Korrosionsschutz

Stahlteile und Verbindungselemente durchlaufen festgelegte Korrosionsschutzklassen, oft ergänzt um herstellerspezifische Zusatzspezifikationen der Automobilhersteller.

Klimawechsel- und Temperatur­beständigkeit

Beschichtungen müssen zyklische Temperatur- und Feuchtebelastung im Fahrzeugbetrieb aushalten, ohne dass Korrosionsschutz oder Kontaktfunktion nachlassen.

Geprüfte Steckverbinder­kontakte

Kontaktflächen in Niederspannungs-Verbindungssystemen durchlaufen definierte elektrische, mechanische und klimatische Prüfabläufe, bevor sie freigegeben werden.

Wirtschaftliche Beschichtung großer Losgrößen

Bei hohen Stückzahlen ist die Trommelgalvanik das wirtschaftlichere Verfahren gegenüber einer Einzelteilbeschichtung am Gestell.

Typische Automotive-Bauteile

Von Steckverbindern bis Leitungsanschluss, ein Auszug aus unserem Automotive-Portfolio.

Steckverbinder-Kontakthülsen Bremsleitungsverschraubungen Sensorkontakte Verbindungselemente Getriebeanschlussteile Kühlleitungen

Qualitätssicherung bei hohen Stückzahlen

Automotive-Aufträge laufen häufig in großen, gleichförmigen Losgrößen. Ein digitales Produktionssystem dokumentiert die Badparameter je Charge und macht den gesamten Prozess lückenlos rückverfolgbar. Schichtdicken werden per Röntgenfluoreszenzanalyse (RFA) geprüft, ergänzt um regelmäßige Badanalysen.

Prozessvorgaben, Badkontrolle und dokumentierte Chargenführung sichern die Reproduzierbarkeit.

Mitarbeiter der C. Jentner GmbH bedient die Trommelgalvanik-Anlage

Zertifizierungen

Das Qualitätsmanagementsystem ist nach DIN EN 9100 zertifiziert, das die Anforderungen der ISO 9001 einschließt, ergänzt um dokumentierte Prozessparameter und Chargenrückverfolgbarkeit.

TÜV SÜD Zertifikat DIN EN 9100

Qualitäts­management­system

DIN EN 9100
gültig bis 10/2028

TÜV SÜD Zertifikat DIN EN ISO 14001

Umwelt­management­system

DIN EN ISO 14001
gültig bis 10/2028

TÜV SÜD Zertifikat DIN EN ISO 50001

Energie­management­system

DIN EN ISO 50001
gültig bis 11/2028

Alexander Schwengler | Vertrieb

alexander.schwengler@jentner.de | +49 7231 418094-48

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Wir beraten Sie zu Oberflächen, Verfahren und Losgrößen.

FAQ

Häufige Fragen

Für Verbindungselemente, Steckverbinder und Leitungsanschlüsse kommen bei uns vor allem Zinn matt, Sulfat-Nickel, Kupfer sowie Zinn-Zink als Korrosionsschutz zum Einsatz. Die Wahl richtet sich nach Basismaterial, Kontaktanforderung und Umgebungsbedingungen des Bauteils.

Für große, gleichförmige Losgrößen ist die Trommelgalvanik das wirtschaftlichere Verfahren, da Bauteile gemeinsam im rotierenden Behälter beschichtet werden. Bandgalvanik eignet sich zusätzlich für Stanzgitter und Kontaktbänder, die in Serie von der Rolle beschichtet werden.

Für Stahlteile und Verbindungselemente orientieren wir uns an gängigen Korrosionsschutzklassen für den Automobilbau. Zinn-Zink erreicht dabei einen kathodischen Opferschutz kombiniert mit Barriereschutz und gilt als bewährter Ersatz für Cadmium.

Zinn-Zink ist eine Legierungsschicht aus Zinn und Zink. Zinn schirmt das Bauteil als Barriere ab, Zink schützt es kathodisch als Opfermetall. Eingesetzt wird die Legierung unter anderem an Brems- und Kühlleitungen sowie Getriebeanschlussteilen, wo zuverlässiger Korrosionsschutz ohne Cadmium gefordert ist.

Edelstahl und Buntmetalle wie Kupfer und Messing verarbeiten wir in allen drei Verfahren. In der Gestellgalvanik kommen Stahl, Aluminium und Hochleistungswerkstoffe wie AlBeMet hinzu. Die genaue Materialwahl hängt außerdem von der Bauteilgeometrie ab.

Jede Charge durchläuft eine Schichtdickenmessung per Röntgenfluoreszenzanalyse (RFA), ergänzt um regelmäßige Badanalysen. Ein digitales Produktionssystem erfasst die Prozessparameter je Warenträger und macht die Fertigung lückenlos rückverfolgbar.

Typisch sind Steckverbinder-Kontakthülsen, Bremsleitungsverschraubungen, Sensorkontakte sowie Verbindungselemente und Getriebeanschlussteile. Die konkrete Oberfläche richtet sich nach Kontaktanforderung, Korrosionsbelastung und Basismaterial des jeweiligen Bauteils.

Anfragen können per E-Mail oder Telefon eingereicht werden. Für eine belastbare Kalkulation benötigen wir Angaben zu Basismaterial, Bauteilgeometrie, Stückzahl und gewünschter Oberfläche. Auf dieser Grundlage erstellen wir ein Angebot und beraten zur passenden Verfahrenswahl.

Lohngalvanik für die Automobilindustrie

Wir sind Metallveredelungs-Spezialist mit Sitz in Pforzheim und beschichten Bauteile für Zulieferer und Serienfertiger der Automobilindustrie. Per Bandgalvanik verarbeiten wir Stanzgitter und Kontaktbänder in Serie, die Trommelgalvanik beschichtet Schüttgutmengen wirtschaftlich in großen Losgrößen. Größere Einzelteile laufen in der Gestellgalvanik.

Zum Portfolio zählen Zinn-Zink, Sulfat-Nickel, Kupfer cyanidisch und Zinn matt – von der Haftschicht auf Zink-Druckguss bis zum Cadmium-Ersatz an Leitungsanschlüssen. Die Schichtdickenprüfung erfolgt in der Fertigung per Röntgenfluoreszenzanalyse (RFA). Das Qualitätsmanagementsystem ist nach DIN EN 9100 zertifiziert. Weitere Branchen, für die wir beschichten, zeigt die Branchenübersicht.