C. Jentner GmbH | Metallveredelung

Gold, Rhodium, Palladium, Edelstahl-Passivierung und weitere Oberflächen für Chirurgieinstrumente und Sensorkontakte

Lohngalvanik für Medizintechnik

Beschichtung für die Medizintechnik

Als Metallveredelungs-Spezialist mit Sitz in Pforzheim beschichten wir unter anderem Chirurgieinstrumente, Sensorkontakte und Instrumentenbauteile für Zulieferer der Medizintechnik. Weil die Bauteile in direkten Körperkontakt kommen und wiederholte Sterilisationszyklen überstehen müssen, sind biologische Verträglichkeit, Reinheit und Beständigkeit der Oberfläche entscheidend.

Ein digitales Produktionssystem dokumentiert Prozessparameter je Instrument lückenlos, gestützt auf das nach DIN EN 9100 zertifizierte Qualitätsmanagementsystem der C. Jentner GmbH.

Branchenanforderungen

Worauf es in der Medizintechnik ankommt

Biokompatibilität

Beschichtungen mit Körperkontakt müssen je nach Kontaktart und -dauer biologisch bewertet und verträglich sein.

Partikuläre und mikrobiologische Reinheit

Die Reinheit der Oberfläche ist ein eigener Prüfpunkt, mit steigenden Anforderungen an Reinigung und deren Dokumentation.

Sterilisationsbeständigkeit

Chirurgieinstrumente durchlaufen wiederholt chemische und thermische Sterilisationszyklen, die eine Beschichtung über die gesamte Produktlebensdauer aushalten muss.

Lückenlose Prozessdokumentation

Wer wann wo welchen Fertigungsschritt an welchem Instrument durchgeführt hat, muss sich im Nachhinein nachvollziehen lassen.

Visuelle Erkennbarkeit im OP-Feld

Die helle Oberfläche kann die visuelle Erkennbarkeit des Instruments im OP-Feld unterstützen.

Typische Medizintechnik-Bauteile

Von Chirurgieinstrumenten bis Sensorkontakt – ein Auszug aus unserem Medizintechnik-Portfolio.

Chirurgieinstrumente Sensorkontakte Implantatkomponenten Gehäuseteile für Medizingeräte

Reinheit und Dokumentation

Medizintechnik-Aufträge stellen neben der Prozessdokumentation eigene Anforderungen an die Reinheit der Oberfläche. Das digitale Produktionssystem hält zu jedem Warenträger Basismaterial, Badparameter und Messergebnis fest. Auf Anfrage ist auch eine Dokumentation je Instrument möglich. Die Schichtdicke wird per Röntgenfluoreszenzanalyse (RFA) geprüft.

Damit lässt sich im Nachhinein belegen, wie eine Charge beschichtet wurde.

Jentner AI, digitales Dashboard zur Prozessüberwachung in der Fertigung

Zertifizierungen

Grundlage ist ein nach DIN EN 9100 zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem, das die Anforderungen der ISO 9001 einschließt. Dokumentierte Prozessparameter und lückenlose Chargenrückverfolgbarkeit kommen hinzu.

TÜV SÜD Zertifikat DIN EN 9100

Qualitäts­management­system

DIN EN 9100
gültig bis 10/2028

TÜV SÜD Zertifikat DIN EN ISO 14001

Umwelt­management­system

DIN EN ISO 14001
gültig bis 10/2028

TÜV SÜD Zertifikat DIN EN ISO 50001

Energie­management­system

DIN EN ISO 50001
gültig bis 11/2028

Pascal Siebler | Key Account Management

pascal.siebler@jentner.de | +49 7231 418094-11

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Wir beraten Sie zu Oberflächen, Verfahren und Zertifizierungsanforderungen.

FAQ

Häufige Fragen

Für Chirurgieinstrumente, Sensorkontakte und Instrumentenbauteile kommen bei uns vor allem Gold, Rhodium, Palladium sowie Edelstahl-Passivierung zum Einsatz. Diese Oberflächen gelten als gut verträglich und halten wiederholten Sterilisationszyklen stand.

Die Edelmetalle Gold, Rhodium und Palladium gelten im Körperkontakt als gut verträglich. Die konkrete biologische Bewertung eines Bauteils richtet sich nach Kontaktart und -dauer und liegt in der Verantwortung des Medizinprodukteherstellers.

Medizintechnik-Bauteile laufen bei uns vorwiegend über die Gestellgalvanik. Jedes Instrument ist dort einzeln fixiert, was eine präzise und reproduzierbare Beschichtung ermöglicht.

Rhodium ist sterilisationsbeständig. Seine helle Oberfläche kann die visuelle Erkennbarkeit von Instrumenten im OP-Feld unterstützen. Zusätzlich zählt es zu den härtesten Edelmetallen und ist entsprechend verschleißfest.

Bei der Edelstahl-Passivierung wird freies Eisen von der Oberfläche entfernt. Das begünstigt die native Chromoxidschicht, die den Edelstahl vor Korrosion schützt. Als reiner Säure-Tauchprozess wird sie häufig bei Chirurgieinstrumenten und Implantatkomponenten eingesetzt.

Zu jeder Charge dokumentieren wir Basismaterial, Prozessparameter und Messergebnis lückenlos. Über das digitale Produktionssystem sind die Fertigungsdaten jedem Warenträger zugeordnet, sodass der Prozess je Instrument nachvollziehbar bleibt.

Wir verarbeiten überwiegend Edelstahl sowie Buntmetalle. Für einen stabilen Schichtverbund unter Edelmetalloberflächen wird in der Regel eine Zwischenschicht aus Nickel aufgebracht.

Anfragen können per E-Mail oder Telefon eingereicht werden. Wichtig für die Kalkulation sind Basismaterial, Bauteilgeometrie, gewünschte Oberfläche und das vorgesehene Sterilisationsverfahren. Auf dieser Grundlage erstellen wir ein Angebot.

Lohngalvanik für die Medizintechnik

Chirurgieinstrumente, Sensorkontakte und Instrumentenbauteile für die Medizintechnik beschichten wir als Metallveredelungs-Spezialist am Standort Pforzheim. Die Gestellgalvanik hält jedes Instrument einzeln im Warenfenster, das bis 800 × 600 mm reicht.

Zum Portfolio zählen Gold, Rhodium, Palladium und Edelstahl-Passivierung. In der Fertigung wird die Schichtdicke per Röntgenfluoreszenzanalyse (RFA) kontrolliert. Das Qualitätsmanagementsystem ist nach DIN EN 9100 zertifiziert. Weitere Branchen, für die wir beschichten, zeigt die Branchenübersicht.